Logo des Kinder- und Jugendhospiz Bethel

Spendenaktion

Anders als ein Hospiz für Erwachsene ist das Kinder- und Jugendhospiz Bethel nicht nur ein Ort der letzten Lebensphase. Die Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen kommen gemeinsam mit ihren Familien hierher, um zwischendurch Atem zu holen und neue Kräfte zu sammeln. Auf diese Weise werden die Angehörigen für einige Wochen im Jahr entlastet. Deshalb ist das Kinder- und Jugendhospiz Bethel als „Oase“ für die ganze Familie konzipiert. Ein Ort der Entspannung, des Austauschs, der Versorgung und der fachlichen Beratung.

Sterbebegleitung heißt Lebensbegleitung

Das Kinder- und Jugendhospiz Bethel versteht sich als Teil der Hospizbewegung. Es orientiert sich am Leitbild der Betheler Hospize, geht jedoch in besonderem Maße auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen ein.

Logo: der Weg nach Hause

Unterstützt wird die eigentliche Hospizarbeit durch das Palliativprojekt „Der Weg nach Hause”. Das Projekt entstand 2004 aus einer Initiative der Kinderklinik Bethel und hat sich zur Aufgabe gemacht, die Betreuung und Behandlung von schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen mit begrenzter Lebenserwartung im häuslichen Umfeld zu ermöglichen.

Logo: der Weg nach Hause

Die gesamte Familie wird dadurch in dieser belastenden Situation unterstützt. Ausschließlich spendenfinanziert können Sozialarbeiter, Pflegekräfte, Ärzte, Ergotherapeuten und Seelsorger den Weg nach Hause sowie die weitere Versorgung dort begleiten. Im Jahr 2015 konnte dieses Projekt durch einen Vertragsabschluss mit den gesetzlichen Krankenkassen in eine Spezialisierte Ambulante Palliativ Versorgung (SAPV) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene umgewandelt werden. Über diese Leistung der Krankenkassen hinaus ist „Der Weg nach Hause“ weiterhin auf Spenden angewiesen, um umfassende, multiprofessionelle, schnelle und unbürokratische Hilfen zu ermöglichen.

Dank der finanziellen Spenden von Bertelsmann konnte „Der Weg nach Hause“ in den vergangenen Jahren ein in Deutschland einmaliges Netzwerk von ambulanter Betreuung, Kinderklinik und Kinderhospiz, aufbauen. So konnte frühzeitig Fachpersonal aufgebaut und mit der gewonnenen Expertise schließlich in Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen eingetreten werden, die nun ärztliche und pflegerische Leistungen übernehmen. In Bethel wurde Vorarbeit geleistet für einige ähnliche Palliativteams in ganz Deutschland, die ihre Anerkennung nach diesem Beispiel und zum Wohle der betroffenen Familien erheblich beschleunigen konnten. Auch heute werden weiterhin viele Leistungen der Palliativversorgung über Spenden finanziert, darunter beispielsweise Beratungstätigkeiten sowie therapeutische Angebote mit Musik oder Tieren.

Weitere Informationen

Bilder: © Kinderhospiz Bethel

Zum Homescreen hinzufügen